Ein magischer Ort. Kunst und Psychiatrie in Livorno / WoZ 2015 / Ein toskanisches Kulturfestival stellt sich als Sommerfest einer psychiatrischen Klinik heraus: Hier gibt es die Unterteilung von krank und gesund nicht. Das hat historische Gründe.

Dadas Enkel sind da. Die Besetzung und Wiederbelebung des Zürcher Dadahauses / WoZ 2002 / Ein KünstlerInnen-Kollektiv hat in Zürich das leer stehende Cabaret Voltaire besetzt und startet ein Dada-Revival.

 

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Die leere Wiese von Sambir. Historische Aufarbeitung und nationale Mythen in der Ukraine / WoZ 2011 / Die Rettung eines jüdischen Friedhofs. Nationale und persönliche Mythen: Vergangenheitsbewältigung in der heutigen Ukraine ist nach wie vor die Geschichte einer schwierigen Beziehung mit ungewissem Ausgang.

 

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Gedicht für David Beckham. Weinhandel und Poesie in Bulgarien / WoZ 2003 / Mit Hilfe der Poesie will das Landwirtschaftsministerium in Bulgarien den Weinverkauf ankurbeln.

Ich bin kein armer Siech : Kinderarmut in der Schweiz / WoZ 2004 / Biogemüse und McDonald’s liegen nicht drin, Dinah K. und ihre vier Kinder sind auf Sozialhilfe angewiesen. In der Schweiz lebt jedes zehnte Kind in Armut.

Das dumpfe Gefühl der Angst. Jugendliche im Fokus der Öffentlichkeit / NZZ 2011 / Sind die Jugendlichen von heute gewalttätiger geworden? Braucht man wirklich Angst vor ihnen zu haben? Beherrschen sie den öffentlichen Raum?

Der erste Vollrausch mit 13. Jugendliche und ihr Verhältnis zum Alkohol / NZZ 2006 / Seit einiger Zeit wird im Parlament über die Senkung oder Erhöhung der Biersteuer debatiert . Gleichzeitig lassen alarmierende Berichte über Jugendalkoholismus aufhorchen, denn mehr als vierzig Prozent der 15 bis 16 Jährigen tränken jede Woche Alkohol.

Der Ameisenversteher. Lyrik – eine Spurensuche rund um die Welt. Essay / WoZ 2012 / Wie kommt es, dass eine Dichterin im Iran wie ein Göttin verehrt wird? Worin liegt die subersvive Kraft eines Gedichts? Und warum ist moderne Lyrik derart marginalisiert? Gedanken einer Lyrikerin auf dem Hintergrund von Erfahrungen auf verschiedenen Kontinenten.

 

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Er ist kein Heiliger. Porträt von Philippe Jaccottet / WoZ 2012 / «Nein! Das ist unmöglich. Er ist krank. Schicken sie ihm einen Brief, möglicherweise schreibt er Ihnen zurück, mit seiner Telefonnummer, aber auch wenn Sie ihn dann anrufen, ist es möglich, dass er keinen Besuch wünscht.» Die Worte einer Freundin von Philippe Jaccottet sind unmissverständlich. Und doch entscheide ich mich, nach Grignan zu fahren. Scheint es doch unmöglich zu sein, von diesem Dichter zu berichten, ohne die ihn zeitlebens umgebende Landschaft zu erleben, die seine Literatur massgeblich geprägt hat.

Gott ist eine Stecknadel. Dichterszene im Wandel in Sofia-Bulgarien / WoZ 2002 / Abschied vom Pathos der funktionalisierten Literatur: Spielerische Lust und betont privateThemen prägen die literarischen Erzeugnisse der jungen bulgarischen Dichtergeneration.

Letzte Tage in Suburbia. Kulturelle Zwischennutzung des Zürcher Grünauquartiers / WoZ 2003 / Slum oder ein ganz normales Quartier? Sicher ist: Die Siedlung Bernerstrasse in Zürich wird nächstes Jahr abgebrochen. Nun ziehen die BewohnerInnen aus und Kunstschaffende ein.

Tropfen auf heisse Steine. Kulturtransfer mit Afrika / WoZ 2003 / Die Kluft zwischen Nord und Süd wird immer tiefer. Die transkulturellen kreativen Projekte von Nawao zeigen, wie Kultur helfen kann, trotzdem im produktiven Austausch zu bleiben.

Picknick für die Toten. Besuch auf einem iranischen Kriegsfriedhof / Tagblatt St. Gallen 2002 / Die USA bereiten sich auf den Krieg gegen den Irak vor. Weltweit demonstrieren Millionen Menschen gegen diesen weiteren Militärschlag im Golf. Saddam Hussein, einst Verbündeter im Kampf gegen den Iran, soll nun vernichtet werden. Ein Besuch auf dem Golestan-e-Shohada, einem iranischen Soldatenfriedhof aus dem ersten Golfkrieg macht deutlich, was ein solcher Krieg hinterlässt.

Die Gewinner sitzen im Norden. Ein Nigerianisches Zwillingspaar reist in die Schweiz. / WoZ 2001 / Afrikanische Kulturgüter erzielen trotz internationalen Schutzabkommen horrende Preise, der Schwarzmarkt blüht: Kunstraub, Leihgabe oder Entwicklungshilfe?

 

 

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