Die Knopffabrik / Das selbstgewählte Prekariat von Kunstschaffenden: Bekannte, die in einer Grossbank Traumsaläre einstreichen, beneiden mich, da ich bereit bin, den Preis des Lebens von der Hand in den Mund zu bezahlen. Johanna Lier / WoZ 2012

Grosses Herz in winziger Welt / Gedichte im Spiegel der Politik in Argentinien / Von Mexico bis Argentinien gibt es Millionen von DichterInnen, Tausende sind es allein in Argentinien. Aber warum lesen so wenige Menschen Gedichte? Obwohl in Argentinien die Poesie noch viel populärer ist, als in Europa, kämpfen auch dort die DichterInnen um das Überleben. Ein Gespräch mit sechs von ihnen aus Buenos Aires. Johanna Lier / WoZ 2006

The Big Gap in: Turbulences and Reconstructions / Heute leben in Israel circa 550‘000 orthodoxe Juden. Viele wohnen in Jerusalem oder in kleineren Ortschaften im Süden oder Norden des Landes. Bnei Brak, das nordöstlich von Tel Aviv liegt und 151‘000 EinwohnerInnen hat, ist eine der grössten Orthodoxen-Gemeinde weltweit und 1924 von Rabbi Yitzchak Gerstenkorn und einer Gruppe polnischer Einwanderern gegründet worden. Text: Johanna Lier / Bilder: Nurit Sharett. Hrsg. von Jill Scott,  Institut cultural Studies in the Arts Zurich / Wien / New York 2016

Warm-Glow. Eine andere Erzählung über die Zone / Marina Belobrovaja sucht mit einer Reisegruppe, die im Rahmen «einer berührenden Reise in die Ukraine» nach Pripjat/Tschernobyl reist, den Ort, der ihr Leben einst nachhaltig veränderte, erneut auf. Nur mit einer Handykamera ausgestattet, die ihr erlaubt, sich möglichst diskret und unauffällig unter die Reisenden zu mischen, bricht sie im Frühjahr 2011 Richtung Ukraine auf. Text: Johanna Lier / Grafik: Büro Haeberli / Film: Marina Belobrovaja 2014

Kompliziertes Leben. Essay zur Porträserie «City Headache» von Loulou D’Aki / Die Spaltung ist es, die bei der Betrachtung der Porträts von Loulou D’Aki ins Auge sticht. Der Mensch ist hier aufgespalten in eine moderne private und eine traditionelle öffentliche Version. In eine Existenz, die sich im Haus abspielt, und eine, die sich auf den Strassen zeigt. Dies ist die Situation im Iran. Machen wir ein Gedankenspiel: Gäbe es in Europa ein Verhüllungsverbot, bekäme man vergleichbare Bilder. Lediglich die Zuordnungen müssten vertauscht werden – die traditionelle Version der Persönlichkeit fände sich im geschlossenen, privaten Raum, die moderne liesse sich in der Öffentlichkeit finden. Johanna Lier / WoZ 2015

Von Muttersprachen und Stiefmuttersprachen. Die verstörende Literatur von Dragica Rajcic / Ein Essay über das Fremdsein und das Schreiben in einer Fremdsprache. Johanna Lier / WoZ 2015

Conversation Dinner / Figuren und Bilder des gefährdeten Lebens: Bilder und der sie umgebende Kontext erzählen wesentliches über die Absichten und Haltungen derjenigen, die diese Bilder herstellen und gebrauchen – sehr wahrscheinlich eher wenig über diejenigen, die auf den Bildern abgebildet sind. / Regelmässige Treffen zu Gast bei Jemandem Zuhause oder in einem Restaurant freier Wahl, um über Texte, Filme und Bilder zu diskutieren… Mo Diener, Sonja Feldmeier, Johanna Lier 2013

Die Welt aus den Angeln / Eine kurze Rede anlässlich der Sprachenkonferenz, organisiert von Bern ist überall. Bern 2013

Und sie wissen mehr über mich als ich selbst / von Nistiman Amed für Johanna Lier / Zürich 2012

Jaakobs Charme / Neujahrsrede in der Kirche in Zizers / Zizers 2011

Unsichtbare Nachbarn / Noch immer die Schweiz / eine Aktion von Kunst+Politik 2010

Ambulatorium / Rede zur Lancierung der Beratungsstelle für Migrantinnen des Frauenambulatoriums / Zürich 2009

 

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